Susanne Hartmann
erntet für Ihre Aussagen zum Autobahnausbau harsche Kritik.
Roman Riklin.
Die St.Gallische Kulturstiftung würdigt den Musiker und Autor Roman Riklin mit dem Kunstpreis 2025. Der aus St.Gallen stammende Künstler wird für sein vielseitiges und überregional beachtetes Schaffen ausgezeichnet. Der Preis ist mit 25’000 Franken dotiert.
Kunst Bekannt wurde Roman Riklin unter anderem durch das Musical «Ewigi Liebi», das über 700'000 Zuschauerinnen und Zuschauer begeisterte. Auch weitere Bühnenproduktionen wie «Ost Side Story» oder «Mein Name ist Eugen» – allesamt entstanden in Zusammenarbeit mit Regisseur Dominik Flaschka – zählen zu seinen Erfolgen. Daneben wirkte Riklin in diversen Formationen mit, etwa beim Secondhand Orchestra, dem Trio Heinz de Specht oder der Kinderliederband Marius & die Jagdkapelle. Auch als Mitbegründer des Ostschweizer Kulturmagazins Saiten hat er sich einen Namen gemacht. «Ich war sehr überrascht von dieser Nachricht und sehr erfreut. Der Kunstpreis ist kein Preis, den man auf dem Schirm hat. Ich ahnte entsprechend nicht, dass ich für einen solchen Preis je in Frage kommen kann», so Riklin.
Sein Werk zeichnet sich durch hohe sprachliche Präzision, Humor und musikalische Vielfalt aus. Ob in Mundartadaptionen von Queen oder ABBA oder in neuen Erzählformen auf der Bühne – seine Arbeiten verbinden künstlerischen Anspruch mit Publikumsnähe. Für das Musical «Ewigi Liebi» erhielt er bereits 2008 den Prix Walo, 2022 folgte der Swiss Comedy Award für «Freddie – Die Mundartshow». «Bisher habe ich Preise immer für ein spezifische Werke bekommen. Geehrt zu werden für mein Wirken in seiner Gesamtheit, halte ich für eine besonders grosse Ehre und Anerkennung. Dieser Preis wirft sein Licht auf die Vielseitigkeit und die Kontinuität meiner Arbeiten und das freut mich besonders», sagt Riklin. Die Preisverleihung der St.Gallischen Kulturstiftung findet am 30. Oktober in St.Gallen statt.
Mit dem Anerkennungspreis ehrt die Stiftung zudem den St.Galler Verein Kulturkosmonauten. Seit 2016 bietet das Kollektiv kreative Workshops für Jugendliche an und fördert sogenannte Future Skills wie Kreativität, Kommunikation und selbstständiges Denken. Der Fokus liegt auf kultureller Teilhabe und transkultureller Begegnung. In über 90 Projekten, realisiert mit 17 Partnerinstitutionen, kombinieren die Kulturkosmonauten Kunstvermittlung mit Integrationsarbeit – etwa in den Bereichen Tanz, Sprache, Musik und Schauspiel. Ihr Engagement richtet sich vor allem an Jugendliche aus strukturell benachteiligten Verhältnissen.
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