Djavit Djelili backt in Gossau die Fasnachtschüechli für die ganze Schweiz
Seit 25 Jahren bei Coop, seit 2021 verantwortlich für die Fasnachtschüechli der ganzen Schweiz: Djavit Djelili leitet die Fettbäckerei in Gossau.
Seit 25 Jahren ist Djavit Djelili ein äusserst sicherer Wert in der Panofina-Grossbäckerei Gossau. Bild: pd
Seit 25 Jahren bei Coop, seit 2021 verantwortlich für die Fasnachtschüechli der ganzen Schweiz: Djavit Djelili leitet die Fettbäckerei in Gossau.
Gebäck Djavit Djelili leitet die Fettbäckerei von Coop in Gossau. Von Dezember bis Februar produziert er dort mit einem temporären Team die Fasnachtschüechli für die gesamte Schweiz. Der 43-jährige Flawiler feiert dieses Jahr sein 25-jähriges Dienstjubiläum bei Coop. Dies teilt das Unternehmen in einem Communiqué mit.
Djelili lernte den Beruf des Bäckers in einer Privatbäckerei. Danach wechselte er zur Panofina-Grossbäckerei in Gossau. Dort übernahm er nach und nach mehr Verantwortung. Als jüngster Mitarbeiter plante er zunächst die Schichten bei Ferienvertretungen des Chefs. Später wurde er Stellvertreter, dann Schichtleiter der Nachtschicht. Parallel dazu bildete er sich zum Berufsbildner aus.
Rekrutierung von 60 Personen
2021 übernahm er zusätzlich die Leitung der Fettbäckerei. «Das war für mich ein grosser Schritt», sagt
Djelili. «Ich habe mich in der Bäckerei sehr wohlgefühlt, wollte aber diese neue Herausforderung annehmen.» Seither verantwortet er auch die Produktion der Fasnachtschüechli. Für die Saison rekrutiert und schult Djelili jeweils 60 temporäre Mitarbeitende. «Das ist organisatorisch ein Riesending», sagt er. Die Vorbereitungen beginnen bereits im Herbst. «Bei den Vorstellungsgesprächen davor ist es manchmal gar nicht so einfach zu erklären, dass all diese stillstehenden Anlagen schon bald im Dauereinsatz stehen werden», erzählt er.
Neben den Fasnachtschüechli stellt seine Bäckerei im Herbst Herbstchüechli und Schenkeli her, ganzjährig unter anderem Berliner.
Fasnachtszeit kommt ihm gelegen
«Das Vertrauen meiner Vorgesetzten war immer da – und ich habe versucht, es zu nutzen», sagt Djelili über seinen Werdegang bei Coop. Die Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen schätze er besonders. «Ich konnte mich immer weiterentwickeln und erfahre viel Wertschätzung. Die Verantwortlichen der Bäckerei sehen und schätzen, was wir leisten.»
In seiner Freizeit fährt Djelili Fahrrad oder reist mit seiner Frau und den beiden Kindern im Sommer
ans Meer. «Ich brauche die Wärme», sagt er. Deshalb komme ihm die Fasnachtszeit entgegen. «In der kalten Jahreszeit arbeite ich sehr gerne auch einmal länger, wenn ich dafür im Sommer früher in die
Badi kann.»
mw/pd
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